Sport, Gesundheit und jede Menge Abwechslung

Am Freitag, den 24. Juli, stand an der Robert-Bosch-FOS und Nelson-Mandela-BOS einmal nicht der klassische Unterricht im Mittelpunkt. Für die Vorklassen beider Schulen  sowie alle 11. Klassen der Robert-Bosch-FOS wurde ein abwechslungsreicher Sport- und Gesundheitstag organisiert. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern einen Tag mit neuen Erfahrungen, praktischen Tipps und  etwas Abwechslung vom Schulalltag zu bieten.
Das Programm war dabei so vielfältig wie die Themen rund um Gesundheit selbst. Wer sich sportlich austoben wollte, konnte beispielsweise beim Functional Fitness effektive Übungen mit dem eigenen Körpergewicht ausprobieren oder bei „RUN dich fit, study later!“ gemeinsam eine Laufrunde entlang der Panzerwiese drehen. Beim besonderen Basketballturnier „Brains & Baskets“ waren dagegen nicht nur sportliche Fähigkeiten gefragt: Wer sein Team mit Wissen über Fitness, Ernährung und Gesundheit voranbringen wollte, konnte durch richtige Antworten zusätzliche Vorteile im Spiel sammeln.

Auch die persönliche Sicherheit und Selbstbehauptung kamen nicht zu kurz. In einem Crashkurs in Selbstbehauptung und Selbstverteidigung konnten die Teilnehmerinnen praktische Strategien kennenlernen, um eigene Grenzen selbstbewusst zu vertreten und in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben.
Auch für den Ernstfall konnten die Schülerinnen und Schüler wichtige Kenntnisse erwerben. In einer Einheit zur Herz-Lungen-Wiederbelebung lernten sie grundlegende Maßnahmen der Ersten Hilfe kennen und konnten praktisch üben, wie sie im Notfall richtig reagieren und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema Ernährung. In verschiedenen Workshops wurde mit dem Kochwagen praktisch gearbeitet. Bei der „Süßen Detektivküche“ ging es verstecktem Zucker in Lebensmitteln an den Kragen, während die „Energieküche“ zeigte, welche Lebensmittel lange satt halten und Energie für den Schulalltag liefern. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Alice-Bendix-Berufsschulzentrums konnten die Schülerinnen und Schüler außerdem ihr eigenes Essverhalten reflektieren, Ernährungstrends hinterfragen und sich mit den Grundlagen einer ausgewogenen Ernährung beschäftigen.

Auch wichtige und teilweise schwierige Themen fanden ihren Platz im Programm. In Workshops zu Essstörungen und Mental Health/Psychischer Gesundheit ging es darum, Warnsignale wahrzunehmen, Vorurteile abzubauen und Möglichkeiten kennenzulernen, wie die eigene psychische Gesundheit gestärkt werden kann. Der Workshop „Verrückt? Na und!“ beschäftigte sich unter anderem mit Leistungsdruck, Social-Media-Stress und anderen Belastungen des Alltags sowie mit Bewältigungsstrategien und Hilfsangeboten.

Darüber hinaus konnten sich die Schülerinnen und Schüler in interaktiven Workshops mit dem Thema Suchtprävention auseinandersetzen. Bei „Cannabis Prävention“ wurden Fakten und Mythen rund um Cannabis unter die Lupe genommen und die Entstehung von Abhängigkeit thematisiert. Ein Mitmach-Parcours zu Alkohol, Tabak und Vapes bot die Möglichkeit, das eigene Wissen zu testen und sich mit den Risiken und Suchtpotenzialen dieser Substanzen auseinanderzusetzen.

Damit bot der Sport- und Gesundheitstag weit mehr als nur eine willkommene Unterbrechung des normalen Schulalltags. Die Schülerinnen und Schüler konnten selbst aktiv werden, Neues ausprobieren, miteinander ins Gespräch kommen und sich mit Themen beschäftigen, die für ihre Gesundheit und ihr persönliches Wohlbefinden im Alltag eine wichtige Rolle spielen.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatorinnen Frau Bottenschein und Frau Russmann sowie den mit eigenen Workshops beteiligten Lehrkräften Frau Bauereiß, Frau Wiencke, Frau Strauß, Frau Heimpel, Herrn Weisser und Herrn Bonan.  Unterstützt wurde dieser vielfältige Tag unter anderem auch von externen Partnern und Organisationen Überkochen e. V., dem Alice-Bendix-Berufsschulzentrum, ANAD e. V., der LMU, der Diakonie München sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Der Sport- und Gesundheitstag hat eindrucksvoll gezeigt: Gesundheit ist mehr als Bewegung und Ernährung – und manchmal darf Schule einfach auch einmal etwas anders sein.