Anschließend rangen die Abgeordneten in den Ausschüssen um Formulierungen und stellten Änderungsanträge. In einer letzten
Verhandlungsphase suchten sie nach Kompromissen. Den Abschluss bildete die Plenarsitzung: Mit kurzen Reden warben die Jugendlichen um Mehrheiten, bevor über das Gesetz abgestimmt
wurde.



Von diesem Tag nehmen unsere Schüler:innen ein lebendiges Bild davon mit, wie europäische Politik entsteht. Sie haben erlebt, dass Gesetze nicht am Reißbrett entstehen, sondern in Fraktionen und Ausschüssen mühsam ausgehandelt werden. Wer Mehrheiten gewinnen will, muss gute Argumente haben, aber auch zuhören und Kompromisse eingehen können. Viele vertraten dabei Positionen, die nicht ihrer eigenen Meinung entsprachen. Das hat geholfen,
andere Sichtweisen besser zu verstehen. Nicht zuletzt brauchte es Mut, in der Fraktion und den Ausschüssen das Wort zur ergreifen und im Plenum vor rund 100 Zuhörerinnen und Zuhörern
ans Rednerpult zu treten.
Wir bedanken uns herzlich bei den Veranstaltern für einen lehrreichen und spannenden Tag: den Jungen Europäischen Föderalist*innen Bayern, dem Europe Direct München und der Vertretung der EU-Kommission in München.
Organisation und Text:
Stephanie Platzer und Martin Rümelin


